Berichte - Turnierhundsport im Landesverband Hamburg
Turnierhundesport – Spaß, statt Leistung?! Der Speed Cup zeigte einen klaren Trend…
Nachdem der Jugendpokal und Oldie Cup auf Grund von fehlenden Anmeldungen abgesagt werden musste und auch der Welttierschutzpokal erstmalig mangels Beteiligung ausfiel, war ich umso überraschter, als Tag für Tag mehr Anmeldungen für den 4. Speed Cup beim NPV Altona eingingen.
Eigentlich dachten wir, unser Turnier lässt die THS Saison 2010 wieder in einem kleinen Rahmen ausklingen. Irrtum - bei strahlendem Sonnenschein am Samstag gingen aus vier Landesverbänden über 30 Vierkämpfer an den Start. Aber der Höhepunkt war wohl der Speed Cup am Sonntag. 40 Hindernisläufer, 27 Shorty- und 12 CSC-Mannschaften zeigten, trotzt Dauerregen, dass es beim THS nicht nur auf Höchstleistung ankommt. Mit verrückten Mannschaftsnamen, Mix-Mannschaften aus unterschiedlichen Vereinen und einem Höchstpuls beim CSC-Einzel, wurde klar, dass es vielen beim THS um Spaß und nicht um Leistung geht. Wir sahen an diesem Wochenende viele neue Gesichter, die trotz fehlender Begleithundeprüfung drei Starts absolvieren konnten. Wir sahen „alte Hasen“, die mit ihren Rentnerhunden das Feld aufmischten und wir sahen Bundessieger, die trotz Höchstleistungen Spaß hatten.
Nach der Saison ist vor der Saison – ich danke allen Sportlern für das faire und sportliche Verhalten beim Speed Cup und hoffe, dass der Ehrgeiz sie gepackt hat und man das ein oder andere neue Gesicht im Sportjahr 2011 wieder sieht.
NPV Altona/ Silvia Scholz
Landesverbandsmeisterschaft THS 2010 - Spitzenleistungen in Lauenburg
13.06.2010
Aufgrund der in den letzten Jahren angehobenen Qualifikationsbedingungen zur Teilnahme an der Hamburger Meisterschaft im Turnierhundesport, stellten sich 12 Teams den Kriterien des VK 2, 10 Teilnehmer starteten im GL 2000 m und 7 Teilnehmer absolvierten die 5000 m GL wovon insgesamt 3 Teilnehmer auch noch im 2000 m GL starteten, so dass diese insgesamt 7000 m bzw. 1x 9000 m unter Wettkampfbedingungen zurücklegten! Zudem zeigten 5 CSC Mannschaften den interessierten Zuschauern spannende Läufe.
  
Nach einer kurzen Nacht, in der allen Startern die Möglichkeit gegeben wurde, auf dem vereinseigenen Gelände zu übernachten um die teilweise weite Anreise am frühen Morgen zu vermeiden, ging es um 08.00 Uhr mit den Geländeläufen der Hamburger Meisterschaft im Turnierhundsport los. Pünktlich zum Start kam auch unser Landesverbandspräsident Wolfgang Pahl vorbei, um allen Teilnehmern das nötige Glück zu wünschen, bevor er sich zu seinen weiteren Terminen verabschieden musste. Auch unser OfT Dirk Bomme ließ es sich nicht nehmen, trotz Erkrankung seine Reha zu unterbrechen und ebenso wie Regina Krause, die die Meldungen zur DVG-BSP vorbereitete, die Meisterschaft zu verfolgen.
Ole Peters (Aktivenklasse A) vom PHV Bille hatte sich für den heutigen Tag gleich drei Starts in den Geländeläufen vorgenommen und startete somit als erster im 5000 m GL. Hier erreichte er mit „Senta“ in der Tagesbestzeit von 19,12 min. das Ziel als Hamburger Meister, um sich gleich wieder auf den Weg zum Start zu machen und die 2000 m GL in Angriff zu nehmen, von denen er mit „Senta“ in 06,49 min. (Platz 2 in seiner Ak) und mit Paul in 07, 08 min (Platz 3) das Ziel erreichte. Tolle Leistung!
  
Bei den Frauen erreichte Marisa Lorek (Aktivenklasse B) in 21,52 min. als schnellste das Ziel der 5000 m GL und freute sich über ihren Meisterschaftstitel.
Bei den 2000 m GL zeigte Tobias Kording vom GHV Walddörfer erneut das er, zumindest im LV Hamburg, keine Konkurrenz zu fürchten braucht. In der fabelhaften Zeit von 05,43 min. sicherte er sich mit „Kaja“ den Titel des Hamburger Meisters in der Aktivenklasse A.
Bei den Frauen erreichte Lara Stolzenburg mit „Gysmo“ vom NPV Altona in 06,31 min. als schnellste Läuferin die Ziellinie, was auch ihr einen Meisterschaftstitel in der Aktivenklasse A bescherte.
Nach den tollen Ergebnissen in den Geländeläufen konnte der THS-LR Michael Donaubauer auch mit den Gehorsamsleistungen der VK 2 Teilnehmer sehr zufrieden sein. 9 von 12 Teilnehmern erzielten über 50 Pkt. im Gehorsam.
  
Den besten VK 2 des Tages und den Meisterschaftstitel in der Aktivenklasse B sicherte sich Marco Dausel vom HSC Bargstedt mit seiner „Hiska“ und 274 Pkt., nachdem er am Morgen bereits mit „Taiger“ im 2000 m GL in seiner Altersklasse in 07,11 min. den Titel des Hamburger Meisters erringen konnte.
Mit nur wenigen Zählern Abstand sicherten sich Michael Otto (Altersklasse B) vom PHV Stelle mit „Sally“ und 271 Pkt.,Tobias Kording (Aktivenklasse A) vom GHV Walddörfer mit seiner „Kaja“ und 269 Pkt.sowie Jonas Wiechmann (Juniorenklasse) mit „Happy“ vom GHV Walddörfer mit 268 Pkt. den jeweiligen Landesmeistertitel.
Bei den Frauen konnte erneut Marisa Lorek (Aktivenklasse B) vom HSC Bargstedt, diesmal mit „Finn“ die meisten Punkte erreichen und sicherte sich mit 268 Pkt. den Titel des Landesmeisters vor Bianca Kurkutsch (Aktivenklasse B) vom NPV Altona, die mit ihrem „Xuma“ 267 Pkt. erreichte.
Zum Abschluss des Wettkampftages präsentierten die CSC-Mannschaften spannende Unterhaltung. Nachdem in den Vorläufen noch die zusammengesetze Mannschaft des LV-HH (bestehend aus Michael Otto „Sally“, Tobias Kording „Kaja“ und Ole Peters „Senta“) das Feld dominierten, konnten sie sich im Finale nicht gegen die Mannschaft des HSC Bargstedt (Rabea Brunkhorst „Josie“, Marco Dausel „Hiska“ und Marisa Lorek „Lotta“) behaupten, die sich entsprechend über den Titel des Hamburger Meisters in der CSC-Mannschaft freuten.
Den 3.Platz erreichte hier die Mannschaft des NPV Altona (Silvia Scholz „Kimo“, Bianca Kurkutsch „Xuma“ und Lara Stolzenburg „Gysmo“), vor dem LV Hamburg Jugend-Mix (Jonas Groschke „Jenna“, Jonas Wiechmann „Happy“ und Lena Penderak (Gently Jix).
  
Da um 20.30 Uhr das Fußball Weltmeisterschaftsspiel Deutschland - Australien angepfiffen wurde, hatten viele Zuschauer im Vorfeld Sorge, eventuell nicht rechtzeitig zum Anpfiff zu Hause zu sein. Dank der eingespielten Teamarbeit des LGHV, die mit ihren wenigen Mitgliedern die Umbau- und Auswertungsarbeiten in schnellstmöglicher Zeit erledigten, konnte die Siegerehrung bereits um ca. 16.00 Uhr durchgeführt werden. Hier ist vor allem Michael Heins zu erwähnen, der bereits vor etlichen Jahren mit seinem Programm zur Auswertung von Ergebnissen und der Erstellung von Urkunden den Zeitaufwand auf Turnieren erheblich reduzieren konnte! Nach der kurzen Zeit zwischen Elbe-Pokal und Meisterschaft war es besonders erfreulich, dass auch die übrigen Mitglieder unseres kleinen Vereines erneut mit viel Enthusiasmus, Salat – und Kuchenspenden, sowie zwei Tagen voller Einsatz zum Gelingen der Meisterschaft beigetragen haben!
Heike Heins (1.Vorsitzende LGHV)
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