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Weitere Berichte aus dem Landesverband Hamburg

 

 

Sport-Rettungshunde im Landesverband Hamburg

 

    Sport-Rettungshunde können - genau wie Einsatz-Rettungshunde der Hilfsorganisationen - sowohl für die Flächen-, Fährten-, Trümmer und Lawinensuche als auch in der Wasserrettung und als sog. Mantrailer ausgebildet werden.

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    Sport-Rettungshundeteams werden nicht in "echte" Sucheinsätze gerufen. Somit müssen die Hundeführer/Innen keine Sanitäts-, Funk- und sonstige Spezialausbildungen absolvieren und auch nicht bei Alarmen ausrücken. Die Ausbildung zum Sport-Rettungshundeteam ist jedoch sicher genauso anspruchsvoll, inhalts- und abwechslungsreich, wie in den Einheiten der Hilfsorganisationen. Dieser wunderbare Teamsport enthält Elemente aus verschiedenen klassischen Hundesportarten.

    In der Abteilung Nasenarbeit muss das Team lernen, einen Suchauftrag taktisch geschickt gemeinsam abzuarbeiten. Der Hundeführer als Taktiker hat den Überblick und der Hund die Fähigkeit, Menschen aufzuspüren. Der Hund muss lernen, seinen Menschenfund anzuzeigen.

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    In der Abteilung "Unterordnung und Gewandtheit" muss ebenfalls als Teamleistung anständiges "Fußgehen" und auf Signal sitzenbleiben, hinlegen und aufstehen sowie herankommen, an einem Platz liegenbleiben während andere Hunde und Menschen Übungen machen und Durchschreiten von Personengruppen mit Hunden. Ebenso muss ein Sport-Rettungshund lernen, Gebrauchsgegenstände zu apportieren und über einen festen oder einen beweglichen Steg oder eine liegende Leiter zu gehen oder ein Trümmerfeld zu durchqueren. Rettungshunde müssen Menschenfreunde sein; sie sollen nicht nur Menschen aufspüren sondern sich auch über kurze Strecken von fremden Personen tragen lassen.

    Die erworbenen Fähigkeiten werden in verschieden Prüfungsstufen gem. Internationaler Prüfungs-Ordnung IPO-R überprüft.

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    Im LV HH wird der Rettungshundesport im GHV Tornesch angeboten.

    Brigitte Rein